Sonntag, 12. Februar 2012

Nun mal wieder Neues aus Namibia! Nachdem ich ein richtig tollen Urlaub hatte, mit Silvester in Kapstadt, Uebernachtungen unter Nambias wunderschoenem Sternenhimmel und ganz vielen tollen Landschaften sowie tollen Mitreisenden, fing mitte Januar die Arbeit wieder an. Ganz langsam und gemuetlich machten erst der Kindergarten wieder auf, dann die Suppenkueche und schliesslich die Jugendgruppe. Die Alphabetisierungskurse, die fuer Erwachsene angeboten werden sollen sind noch in der Registrierungsphase. Dieses Jahr gibt es keine Brueckenschule mehr, dafuer soll im Jugendprogramm vermehrt Foerderunterricht gegeben werden. Vormittags arbeite ich nun also im Kindergarten mit den Vorschulkindern, was echt viel Spass macht. Bei ihnen geht es darum moeglichst viel Englisch zu sprechen, damit sie, wenn sie nachstes Jahr mit der Schule anfangen im Unterricht mitkommen. Ich uebe also mit den 30 (!) Kindern in unserer Gruppe zusammen mit meiner Kollegin Farben und Nummern, singe viele Lieder, erzaehl Geschichten, bastele und beobachte die Kinder beim freien Spiel. Es ist schoen zu sehen, dass die Kinder, die vorher gar kein Englisch konnten, nach diesen paar Wochen schon die wichtigsten Sachen verstehen (sit down, wash your hands, show me..., please can I go to the toilet?).


Neulich war "Halbzeit" hier in meinem weltwaerts-Jahr. Jetzt werden die Tage immer weniger, bis ich wieder zurueck nach Deutschland fliege. Einerseits freut mich das, andererseits bin ich jetzt schon traurig bei dem Gedanken daran, dass ich gehen muss und alles hier zuruecklassen werde. Die Kinder, meine Kolleginnen, Freunde und Freundinnen, die anderen Freiwilligen, meine Gastfamilie. UNd einfach das Land an sich, die Kultur. Das Jahr hier ist so besonders und toll. Ich kann jedem empfehlen, ein weltwaerts-Jahr zu machen. Wirklich. und besonders natuerlich in Namibia :-)

Freitag, 23. Dezember 2011

Festive Season: Kultur pur auf 2 Hochzeiten und an Weihnachten

Erstmal ein grosses Dankeschoen an alle, die mir Briefe und/oder Paeckchen hierher geschickt haben. Ich habe mich total gefreut!
Als ich mit einem breiten Laecheln im Taxi sass, 3 Paeckchen auf dem Schoss und der Tasche voller Briefen, konnte ich gar nicht anders als der Frau neben mir zu erzaehlen,dass ich gerade meine Weihnachtspost aus Deutschland bekommen habe. Sie hat sich mit mir gefreut. :-)

Ich habe lange nicht mehr geschrieben und es ist doch ne ganze Menge passiert. Mein Projekt hat am 9. Dezember geschlossen mit einer Graduation Ceremony. Die Kinder haben ihre Abschlusszeugnisse bekommen sowie Geschenke (z.B. Buntstifte) und Kleiderspenden. Es gab leckeres Essen, Musik und Taenze. Die Preschoolkinder, die jetzt in die Schule kommen hatten richtige kleine graduation gowns an, wie man sie aus US-amerikanischen Unifeiern kennt, natuerlich mit passenden Huetten. Voll suess!
Dann hiess es nach ein paar Planungstagen am 15. Dezember auch fuer die Mitarbeiter endlich: Sommerferien! Ich bin dann mit meiner Mentorin auf die Hochzeit ihrer Schwester gefahren.
Die Hochzeit fand ganz im Norden Namibias, in der Naehe der Grenze zu Angola in einem kleinen Dorf statt. Diese Hochzeit war schon die zweite, die ich besuchen durfte und aus chronologischen Gruenden werde ich euch erst von der ersten erzaehlen. :-)
Es war eine Hererohochzeit und sie fand auf der Farm der Braut im Osten Namibias in der Naehe von Gobabis statt. Geheiratet hat ein Cousin meiner Gastmutter. Es war eine ganz traditionelle Hochzeit, also auch ohnne Kirche. Sie hat mir total gut gefallen:
Als wir nach 5 Stunden Fahrt auf dem Festgelaende ankamen, war es schon abends. Die Hererotradition besagt, dass die Familie des Braeutigams (zu der auch meine Gastmutter gehoert) so lange vor dem Haus der Familie der Braut ausharren muss, bis diese "nachgibt" und der Hochzeit zustimmt. Mit anderen Worten: Die Hochzeitsgaeste campen um das Haus der Braut herum. Ueberall stehen Zelte, aus den Autos toent Musik und um viele kleine Feuer sitzen die Leute und quatschen. Die Atmosphaere ist total entspannt und gemuetlich.

Meine Gastmutter (2.von links) mit Verwandten und dem Braeutigam

Am naechsten Morgen wird eine Kuh geschlachtet, es gibt frisches, leckeres Fleisch. Der Brautpreis (bestehend hauptsaechlich aus Kuehen und dem Hochzeitsring) wurde schon am Abend vorher uebergeben. Nun ziehen am Samstag die Frauen ihre schoensten traditionellen Kleider an und ziehen zum Haus der Braut um zu feiern, dass ihre Familie die Hochzeit bewilligt hat. Es gibt Taenze und Gesang. Die Kleider der Frauen muss man sich wie Kleider aus dem 19. Jh vorstellen (ein Ueberbleibsel aus der Kolonialzeit, als die Herero gezwungen waren diese Kleider zu tragen), bodenlang und mit Puffaermeln. Sie werden mit vielen Unterroecken getragen, einem Markenzeichen der Herero. Dazu kommt ein Hut aus demselben Stoff wie das Kleid, der vorne zwei "Hoerner" hat. Diese symbolisieren die Hoerner eines Rindes und zeigen, wie wichtig den Herero ihre Viehzucht ist.
Am Sonntag, asl der Braeutigam seine Braut endlich abholendarf, trage auch ich das traditionelle Kleid, meins hat "nur" 7 Unterroecke! Die Leute sind erstaunt, freuen sich und machen Fotos. Ich bin stolz die TRacht tragen zu duerfen. Ich werde im Januar versuchen nochmal Fotos hochzuladen, damit ihr euch das ganze besser vorstellen koennt! Die Hochzeit fing am Freitag an und ging bis Sonntag.
Ich mit der Hererotracht

Auch die Ovambohochzeit, auf der ich mit meiner Mentorin und Franzi, einer anderen Freiwilligen war, fing schon freitags an. Doch diese war ganz anders. Erstmal war die Umgebung anders. Waehrend auf der Hererohochzeit die schon normale Dornbuschsavanne herrschte mit einigen groesseren Baeumen, ist es im Norden ungewohnt gruen. Es gibt ueberall kleine Seen, grosse gruene Baeume und ploetzlich auch die traditionellen Rundhuetten, die das europaeische Afrikabild so praegen. Im Norden ist es auch viel heisser.
aber auch der ablauf der Hochzeit war ganz anders. Freitag abend wird die Braut von den aelteren Frauen gesegnet und es werden ihr gute Wuensche mit auf den Weg gegeben, dies alles als Gesang und im Tanz. Dann kommt abends eine Gruppe auserwaehlter Freunde des Braeutigams zum Hasu der Braut. Sie singen nun um die Gunst der Braut, und das so lange, bis ihr Vater zusagt (das kann auch erst am naechsten Morgen sein!) Samstag morgen, wenn der Vater seinen Segen gegeben hat, wird kirchlich geheiratet. In der Kirche werden 4 Paare gleichzeitig getraut. Der Gottesdienst ist lang, auf Oshiwambo und es ist irre heiss. Nach einer Stunde fluechten Franzi und ich in den Schatten eines Baumes auf dem Krichhof. Die Hochzeit geht sonntags noch weiter, diesmal im Haus des Braeutigams, aber Franzi und ich fahren schon zurueck nach Windhoek, weil es Franzi nicht so gut geht.

Wie ihr seht, laufen die Hochzeiten hier ganz anders ab als bei uns. Ich habe mich total gefreut, diese beiden unterschiedlichen Hochzeiten miterleben zu duerfen. Am besten gefaellt es mir die traditionellen KLeider zu tragen. Auf der Ovambohochzeit sagt eine Frau zu mir, als ich die Tracht der Ovambos trug: " Today you are black like me." Da war ich irgendwie total stolz.

Jetzt bin ich gerade in Swakopmund am Meer, wo ich Weihnachten feiern werde. Danach mache ich mich mit 4 anderen Freiwilligen auf den Weg runter nach Kapstadt, Suedafrika, wo wir Silvester feiern wollen. Darauf freue ich mich schon total!

Euch allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Samstag, 12. November 2011

Weihnachtsstimmung bei 30 Grad?

Hallo ihr lieben, nun mal wieder Nachrichten von mir =)
Mir geht es gut hier im sommerlichen Namibia und ich wuerde sagen, dass ich mich inzwischen ziemlich gut hier eingelebt habe.
In der Schule habe ich am Freitag begonnen mit dem Thema Weihnachten - echt merkwuerdig bei ueber 30 Grad! Im Supermarkt blinken ueberal die Weihnachtslichter und es werden Plastiktannenbaeume aufgestellt, aber so eine richtige Weihnachtsstimmung will nicht aufkommen. Naja, ist ja auch erst Anfang November.
Naechste Woche haben wir in der Schule Exams, danach ist eigentlich alles vorbei. Meine Kolleginnen und ich wollen dann noch ein bisschen mit den Kindern basteln, Weihnachtslieder fuer die Graduation ueben (das ist wo die Kinder ihre Zeugnisse bekommen) und ganz entspannt den Dezember abwarten. Anfang Dezember macht die Schule naemlich schon fuer die Sommerferien zu. Dann machen auch viele Geschaefte zu und die Leute fahren weg um ihre Familien zu besuchen. Windhoek soll dann wie ausgestorben sein... Mal sehen! Jetzt steht erstmal eine Hochzeit in meiner Gastfamilie an, zu der ich eingeladen bin!  Das wird bestimmt super spannend, ganz traditionell in einem kleinen Dorf. Die Hochzeit ist einen Hererohochzeit. Ich weiss nicht, wieviel ihr in Deutschland davon mitbekommen hat, dass die Ueberreste der Herero und Nama aus Deutschland nach Namibia gebracht worden sind. Die haben die Kolonialherrscher nach dem Genozid an den Herero einfach mit nach Deutschland genommen, als Trophaeen sozusagen. Die Herero und Nama waren sehrstolz, dass diese Ueberreste wieder in Nmibia sind, viele sind zum Flughafen gefahren und haben ihre Trachten getragen. Zum Glueck nimmt mir meine Gastfamilie das Verhalten der Kolonialherrscher in keinster Weise uebel.
Ja, so viel erstmal zu mir... Ich hoffe euch geht es gut und ihr geniesst den Herbst! Viele Gruesse, Sophie

Samstag, 8. Oktober 2011

Erste Fotos

Nun auch endlich ein paar Fotos hier aus Namibia, damit ihr seht, wie es hier so aussieht. Ich hoffe das Hochladen klappt... Und tatsaechlich! Ihr wisst nicht, wie oft ich das in den letzten Wochen probiert habe.
Das hier ist also eine Ansicht von Windhoek Innenstadt. Es war an dem Tag ziemlich diesig, man sieht garnicht, dass Windhoek von Bergen umgeben ist. Nach rechts (hier gar nicht zu sehen) erstreckt sich der Teil von Windhoek, der fuer mich am interessantesten ist: Katutura. In dem waehrend der Apartheit nur fuer Schwarze zugelassenen Stadtteil wohne und arbeite ich nun schon seit fast 3 Monaten. Und es ist immmernoch, auch 20 Jahre nach der Unabhaengigkeit Namibias und der endgueltigen Aufhebung der Apartheit eine Ausnahme, dass jemand 'Weißes' dort wohnt. Was mit entsprechend viel Aufmerksamkeit belohnt wird...

Die beiden anderen Fotos zeigen Katutura, besser gesagt Wanaheda, der Stadtteil wo ich wohne. Das erste zeigt die Strasse, die ich runterlaufe auf dem Weg zu dem kleinen Supermarkt an der Ecke und meinem Lieblingsladen, den ich erst neulich wirklich entdeckt habe: Ein DVD-Verleih mit Fotokopierer (wichtig fuer meine Arbeit), Internetanschluss, Eisverkauf,... und sehr netten Verkaeufern :-) Auch wenn ich ein Taxi irgendwo hin nehmen will, laufe ich diese Strasse runter an die Kreuzung wo die Taxis langfahren. Das letzte Foto zeigt meinen Weg zur Arbeit - ich muss den Berg ganz hoch laufen. Man sieht ganz schoen den Aufbau von Wanaheda: Bunte Bungalows, die Nebenstrassen sind Sandstrassen,...

Postadresse

Da Weihnachten ja in grossen Schritten naeher kommt und es immer schoen ist auch zwischendurch Post zu bekommen, hier nun endgueltig meine Postadresse hier.
Schickt die Post an meinen Namen, dann an:
Hope Initiatives (HISA)
P.O. Box  8039
Bachbrecht
Windhoek
NAMIBIA
...ich freue mich auf eure Post! :-)

Freitag, 7. Oktober 2011

Etosha Teil 2

...Am naechsten Morgen fuhren wir, nachdem wir unser Gepaeck so gut es ging im Kofferraum verpackt hatten, also los in den Nationalpark. Schon am ersten Wasserloch am Eingang sahen wur die ersten Springboecke. Es war merkwuerdig, durch den Park zu fahren und zu wissen, dass im Gebuesch Loewen, Leoparden und Nashoerner lauern koennten! Bald schon schrie jemand: "Giraffe!" und tatsaechlich stand direkt am Wegesrand eine junge Giraffe. Flo fuhr die paar Meter zurueck und wir zueckten unsere Kameras. Im SChneckentempo setzten wir unsere Fahrt fort, immer aufmerksam in die Buesche starrend. Und tatsaechlich sahen wir dort Kudus, Antilopen, Schakale, viele fremde Voegel... und ploetzlich: 2 Elefanten, direkt neben der Schotterstrasse! Mein Herz pochte wie verrueckt als wir uns den Giganten naeherten. Diese versteckten sich halb im Gebuesch und liessen sich von uns gar nicht stoeren. Wir blieben stehen, machten Fotos und bewunderten still die maechtigen Tiere. Als wir weiterfuhren merkte ich wie mein Herzschlag langsam wieder normal wurde. Was fuer eine Begegnung!
An diesem Tag sahen wir noch mehr Elefanten, auch Jungtiere; Giraffen; Springboeke und Strausse. Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir das Camp Halali und schlugen unsere Zelte auf. Diesmal waren wir die Umzaeunten im Kaefig, die Zoosituation mal umgekehrt.
Am naechsten Tag fuhren wir weiter, unser armes Auto aechzte unter der Last von 5 Personen plus Gepaeck und schlechter Strasse. Der Park ist wirklich eher fuer hohe Allradfahrzeuge gemacht, aber: Es geht auch im VW Polo! Natuerlich  hofften wir an diesem Tag noch ein paar Raubkatzen zu sehen, sowie Zebras und vielleicht sogar ein Nashorn. Wir hatten total Glueck: Nach wenigen Minuten schon konnten wir an der Ansammlung von Autos neben der Strasse sehen, dass dort etwas Besonderes war. Und tatsaechlich, ein Gepard, direkt neben der Strasse! Unbeweglich sass dieses majestetische Tier neben der Strasse. Ich habe mich total gefreut dieses tolle Tier in freier Wildbahn zu sehen - einfach der Gedanke, dass dieser Gepard jeden Moment in den Weiten der Steppe verschwinden koennte! Spaeter haben wir noch ein Rudel Loewen gesehen, dass einfach so die Strasse zum Wasserloch ueberquerte! Und abends am Wasserloch beim Campingplatz haben wir nicht nur einen badenden Elefanten gesehen, der sichtlich Spass hatte, sondern auch ein Nashorn.
Insgesamt hat sich der Besuch im Etosha echt gelohnt und ich wuerde ihn jedem empfehlen, der nach Namibia reist. Nur eine kleine Warnung: Die Schakale vom Campingplatz in Okakuejo klauen alles, was nicht im Zelt ist! Uns wurden neben Flipflops ein schwerer Topfdeckel geklaut! :-)

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Etoscha Teil 1

Nun seit lagem wieder Nachrichten von mir...
Inzwischen ist der Fruehling hier deutlich zu spueren, es wird tagsueber 30 Grad, nachts aber noch angenehm kuehl. Wir hatten auch schon den ersten Regen, die kleine Regenzeit, was war das fuer ein komischer Anblick, nach 2 Monaten Sonnenschein ploetzlich ein wolkenverhangener Himmel! Aber die erhoehte Luftfeuchtigkeit und die Kuehle waren echt eine willkommene Abwechselung.
Kurz bevor der Regen kam bin ich krank geworden - irgendein Virus. Der Vorteil an Namibia ist ja, dass es viele deutschsprachige Aertzte gibt. Die deutschsprachige Bevoelkerung ist in meinem Alltag zwar eher nicht praesent, aber auf dem Land ist dieses Ueberbleibsel aus der Kolonialzeit noch deutlich zu spueren, viele Farmer sind deutschsprachig. In Otavi, wo wir auf dem Weg in den Etoscha national Park rasteten, wurde ich im Supermarkt gar mit "Was darf's fuer sie sein?" angesprochen! Echt merkwuerdig.
Davon habe ich noch gar nicht erzaehlt: In den Augustferein hier war ich mit 4 anderen Freiwilligen im Etoscha National Park und am Waterberg Plateau. Von Windhoek aus machten Luise, Cata und ich uns in einem kleinen, gemieteten VW Polo auf den Weg in den Etoscha national Park. Schon in Windhoek machten wir uns Gedanken, wie wir ab Otavi zu fuenft in das Auto passen wuerden. Aber einmal dort angekommen merkten wir: Es ist eng, aber es geht. Von Alicia und Flo bekamen wir eine kleine Tour durch Otavi, die leeren Sandstrassen waren ideal um das Auto auszuprobieren. Doch als Alicia, das Auto noch nicht gewoehnt, mitten auf einer (leeren) Sandstrassenkreuzung abwuergte kam doch tatsaechlich die Traffic Control der Polizei und verlagte ihren Fuehrerschein und warum sei einfach stehen bliebe? Fazit der kurzen Kontrolle: "You must learn to drive safe!" ... Fotsetzung folgt, die Zeit laeuft mir davon! Ganz liebe Gruesse